Gepostet am 2 Kommentare

Welches ist das beste Hundefutter?

Welches ist das beste Hundefutter?

Welches ist das beste Futter für meinen Hund?

Das beste Futter für meinen Hund – was sollen wir unserem lieben Hund am besten füttern?
Hundefutter gibt es in so vielen Varianten, deshalb möchten wir heute wissen, welches Hundefutter wirklich das beste für den Hund ist.

Trockenfutter – gut für meinen Hund?

Hunde-Trockenfutter wird bei der Herstellung meistens extrudiert und dabei auf bis zu 250°C erhitzt.
Nach diesem Prozess sind nahezu alle Nährstoffe wie z.B. Aminosäuren & Enzyme (Eiweiße), Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe die im Hundefutter enthalten waren tot.

Die wertvollen, natürlichen Inhaltsstoffe überleben diese Temperaturen nicht. Deshalb werden künstlich im Labor hergestellte Vitamine auf das Futter anschließend wieder draufgesprüht.
Diese künstlichen Vitamine wirken anders als natürliche Vitamine, weil sie im Labor nicht perfekt imitiert werden können.
Einige davon sind sogar schädlich und deshalb nicht einmal für den menschlichen Verzehr zugelassen.

Durch den geringen Wassergehalt sollte Trockenfutter nicht dauerhaft gefüttert werden, um Nierenproblemen durch Wassermangel vorzubeugen. Das beste Hundefutter kann Trockenfutter also nicht sein.

Ist Nassfutter das beste für meinen Hund?

Nassfutter wird nicht auf so hohe Temperaturen erhitzt, wie das Trockenfutter. Dabei bleiben mehr Nährstoffe im Futter erhalten und es muss anschließend weniger zugesetzt werden.

Nassfutter besteht zum großen Teil aus Flüssigkeit, etwa 95%. Als Basis werden häufig Mais, Reis, Weizen, Erbsen und Kartoffeln für das Nassfutter verwendet.
Im Fleischanteil sind oft Rind, Geflügelnebenprodukte, Geflügelmehl, getrocknete Eier oder Fisch enthalten.
Durch das konservieren des Futters in der Dose wird der gesamte Inhalt gekocht, bzw. gegart. Es ist nicht besonders empfehlenswert, den Hund nur mit durchgegartem Futter zu ernähren.
Daher sollte man Nassfutter am besten immer mit frischen Zutaten ergänzen (z.B. frische Möhren oder Ei), das ist besser für die Darmbakterien des Hundes.

Viele frische Lebensmittel enthalten gesunde Enzyme und Vitamine, die beim Kochvorgang verloren gehen.
Für unser Ranking -das beste Futter für den Hund- ist Nassfutter also auch ausgeschieden.

Fertigfutter – einfach das beste Futter?

Leider werden für die Herstellung von Fertigfutter oft Schlachtabfälle und Nebenprodukte wie Fleischmehl, Fischgrätenmehl oder Hufe und Federn sowie sonstige Abfälle eingesetzt.

Als „tierische Nebenprodukte“ bezeichnet man Erzeugnisse, die nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet sind.
Zur Verwertung im Tierfutter sind sie ggf. noch verwendbar, daher findet man solche Erzeugnisse manchmal zu einem erschreckend hohen Anteil im Hundefutter, weil man sie anderenfalls kostenpflichtig entsorgen müsste.
Der Anteil am Fleisch muss nicht deklariert werden. Das bedeutet, das Futter besteht wahrscheinlich zum Hauptanteil aus solchen Abfällen.

Frischfutter – das beste Hundefutter?

Das beste Futter für deinen Hund ist also mit der allerhöchsten Wahrscheinlichkeit das frische Futter.
Weil der Hund genug Feuchtigkeit bekommt, die Zähne pflegen kann und im Frischfutter alle echten Vitamine enthalten sind, die im Labor nicht perfekt imitiert werden können, oder nicht einmal bekannt sind.

Die Zutaten für das Frischfutter sind Fleisch- und Getreideprodukte sowie viel frisches Gemüse und Kartoffeln.
Muskelfleisch enthält viel gesundes Eiweiß, Innereien wie Leber enthalten viele wichtige Vitamine, man darf aber nicht zuviel davon füttern.

Als Ergänzung zum Fleisch bekommt der Hund Reis, Haferflocken, Hirse und Eier. Oder man kann fertige Hundeflocken zum Mischen nehmen.
Für den nötigen Fettanteil im Hundefutter muss etwas Öl hinzugegeben werden.

Obst sowie rohes oder leicht gedünstetes Gemüse enthalten viele wichtige Nährstoffe und Vitamine für den Hund.
Für die Zubereitung von selbst gemachtem Hundefutter sollte man sich aber unbedingt ein paar Kenntnisse aneignen, um eine einseitige Ernährung des Hundes zu vermeiden.

Meistens ist es auch deutlich preisgünstiger, den Hund mit frischem Futter zu ernähren. Mehr dazu findest du im Beitrag: Hundefutter selber machen – kochen für den Hund

Welches Futter ist das beste für deinen Hund?

Erzähle uns deine Meinung in den Kommentaren.

DipthDesign Newsletter erhalten:



Wenn dir unser Hundeblog gefallen hat, teile den Beitrag Welches ist das beste Hundefutter? mit deinen Freunden:

2 Gedanken zu „Welches ist das beste Hundefutter?

  1. Vielen Dank für einen informativen Beitrag zum Hundefutter. Ich bin einverstanden, dass man den Hund nur mit durchgegartem Futter nicht ernähren soll. Zum Glück frisst unser Hund ganz gerne rohes oder leicht gedünstetes Gemüse und Obst.

    1. Liebe Heike,

      danke für deine eigene Erfahrung zu diesem Thema. Ja es stimmt, man sollte nicht nur ganz durchgegartes füttern, da viele gesunde Inhaltsstoffe bei Hitze kaputt gehen.
      Wenn dein Hund Fertigfutter bekommt, füge am besten regelmäßig frische Lebensmittel (wie z.B. Gemüse oder Eier und ein gutes Öl) hinzu, so kannst du seine Mahlzeiten aufwerten.

      Liebe Grüße
      Mona

Schreibe einen Kommentar