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Ist Kokosöl für Hunde gut?

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Kokosöl für Hunde

Kokosöl wird aus Kokosnüssen gewonnen. Es enthält einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren.

Ist Kokosöl für Hunde gut?

Wegen den mittelkettigen Fettsäuren (medium-chain triglycerides = MCT) wurde das Kokosöl als „gesund“ bekannt. Jedoch sind diese meistens nur zu einem kleinen Anteil vorhanden.

Natives und unraffiniertes Kokosöl enthält Laurinsäure.
Diese wirkt antibakteriell und bekämpft auch Pilze und Viren. Außerdem dient sie als natürliches Insektenschutzmittel.
Die Fettsäuren werden auch zur Herstellung von Insektiziden verwendet.

Kokosöl hat eine feuchtigkeitsspendende und eine kühlende Wirkung.
In der Industrie wird Kokosöl wegen seinem Kühleffekt für Süßigkeiten wie Schokolade oder Eis verwendet. Auch in Kosmetikprodukten ist Kokosöl oft enthalten.

Soll ich meinem Hund Kokosöl geben?

Kokosöl kann bei Hunden zu verschiedenen Zwecken verwendet werden:

Kokosöl gegen Zecken

Die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure verströmt einen für Zecken unangenehmen Geruch. Es hilft, den Befall mit Zecken zu verringern, indem es die Parasiten vertreibt und somit den Zeckenbissen vorbeugt.
Reibe dazu einfach Fell und Haut deines Hundes vor dem Spaziergang mit einer kleinen Menge Kokosöl ein. Besonders am Kopf, Hals, Bauch, den Beinen und Ohren des Hundes muss das Kokosöl gut verteilt werden.

Weil es sich um ein natürliches Mittel handelt, hält die Wirkung nicht so lange an.
Bei mehrstündigen Spaziergängen durch hohe Wiesen und Wälder ist es daher sinnvoll, etwas Kokosöl in einer kleinen Dose mitzunehmen.
In manchen Regionen gibt es allerdings sehr hartnäckige Zeckenarten, die sich auch durch das Kokosöl nicht vollständig davon abhalten lassen, unsere Hunde zu befallen.

Wenn die Zecke bereits zugebissen hat, darfst du sie auf keinen Fall in Kokosöl tränken. Die Zecke würde dann mehr Bakterien in die Blutbahn des Hundes übertragen.
Hier muss die Zecke vorsichtig mit einer Zeckenzange herausgezogen werden.

Kokosöl zur Fellpflege

Um das Fell deines Hundes zu pflegen und schön zum glänzen zu bringen, ein wenig Kokosöl mit den Fingerspitzen in das Fell einmassieren.
Das macht das Fell weich und es sieht schön gepflegt aus. Außerdem ist die Massage für den Hund auch sehr angenehm.

Kokosöl gegen Flöhe

Kokosöl hilft sehr gut gegen Flöhe. Hundeflöhe finden Kokosöl schrecklich und suchen sofort das Weite.

Wenn der Hund Flöhe hat, hilft es ihn mehrere Tage lang sorgfältig mit Kokosöl einzureiben und danach zu baden.
Dazu sollte man unbedingt noch die Körbchen des Hundes waschen.

Kokosöl gegen Würmer

Würmer, Giardien und andere Parasiten befallen oft den Darm des Hundes.
Die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure wirkt gegen diese Parasiten und macht den Hund weniger anfällig für Würmer.
Zur Vorbeugung eines Befalls gebe einfach jeden Tag ½TL Kokosöl pro 10 kg Körpergewicht in das Futter des Hundes hinein.

Ein Hund mit einem Wurmbefall muss aber immer einem Tierarzt vorgestellt werden.

Der Hund riecht aus dem Maul
Wenn der Hund unangenehm aus dem Maul riecht, haben sich zu viele Bakterien auf seinen Zähnen fest gesetzt.

Mit der richtigen Zahnpflege und regelmäßigem Zähne putzen bekommt dein Hund wieder frischen Atem. Dazu nehme eine kleine Menge Kokosöl und bürste damit die Zähne und Zahnfleisch deines Hundes.

Das Kokosöl verhindert den Mundgeruch und beugt Entzündungen vor.
Wie du deinem Hund am besten die Zähne putzt, findest du in unserem Artikel → Zähne putzen beim Hund

Gelenkprobleme beim Hund vorbeugen
Die im Kokosöl enthaltenen Fettsäuren wirken gegen die Mikroorganismen, die Gelenkerkrankungen wie Arthritis und Arthrose verursachen.

Kokosöl gegen Ohrinfektion
Durch seine antiviralen und antibakteriellen Eigenschaften hilft Kokosöl auch gegen Ohreninfektionen. Dazu das Kokosnussöl in einem Wasserbad flüssig werden lassen und als Ohrentropfen anwenden.
Wenn dein Hund Ohrmilben hat, nehme ein weiches Tuch oder Wattepad in dem flüssigen Kokosöl getränkt. Damit kannst du vorsichtig die Ohren des Hundes auswischen.

Kokosöl für ältere HundeDas Kokosöl enthält viel Vitamin E. Das Antioxidans hilft, vor Infektionen und Krankheiten zu schützen. Es bringt besonders für ältere Hunde mehr Lebendigkeit und stärkt ihr Immunsystem.

Zudem sorgt es für ein gesundes Nervensystem, erhält die Gehirnfunktion des Hundes und hilft, Demenz zu verhindern.

Kokosöl für den HundKokosöl hat also viele gute Eigenschaften für die Gesundheit und Vitalität deines Hundes.

Aber viele Kokosöle die im Handel angeboten werden, wurden zu lange bearbeitet oder stark erhitzt.
Dadurch ist die Laurinsäure und das Vitamin E zerstört worden und das Kokosöl hat keine Wirkung mehr.

Manchmal werden auch andere Öle wie Palmöl mit Kokosduft parfümisiert und als Kokosöl verkauft.
Wenn du gutes Kokosöl für deinen Hund kaufen möchtest, sollten diese 3 Dinge auf jeden Fall auf der Verpackung stehen:

  • Nativ
  • Kaltgepresst
  • BIO-zertifiziert

Bekommt dein Hund Kokosöl? Schreibe uns einen Kommentar, wir sind gespannt auf deine Gedanken.

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