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Hundehalsband in der Nacht ausziehen oder anlassen?

Sollte ich dem Hund das Hundehalsband nachts zum Schlafen abnehmen oder kann es anbleiben?

Uns erreichten viele Fragen zu dem Thema Hundehalsband über Nacht ausziehen oder nicht. Darum haben wir hier für euch einmal die Vor- und Nachteile aufgelistet.

Ist es besser, das Hundehalsband gleich nach dem Spaziergang in der Wohnung abzunehmen? Und lassen wir das Halsband an, oder ziehen wir es dem Hund aus, wenn wir abends schlafen gehen?

Hundehalsband anlassen

Vorteile:

  • Man kann den Hund (wenn nötig) festhalten, wenn es in der Früh klingelt.
  • Das Hundehalsband kann beim Spaziergang nicht vergessen werden.
  • Das Zeckenhalsband sollte man nicht abnehmen, da sonst die Wirkung eingeschränkt werden kann.

Nachteile:

  • Ist das Hundehalsband gemütlich beim Schlafen? Wir können den Hund ja nicht fragen.
  • Kettenhalsbänder, Hundemarken und Anhänger klimpern wenn der Hund nachts herumläuft.
  • Beim Fressen hängen ggf. die Hundemarken in den Napf.
  • Das Fell des Hundes leidet durch das andauernde Tragen des Hundehalsbands.
  • Evtl. bemerkt man nicht rechtzeitig, dass das Hundehalsband neu eingestellt werden sollte.

Hundehalsband abnehmen

Vorteile:

  • Das Fell am Hals des Hundes kann sich nachts erholen und die Haare können sich wieder aufrichten.
  • Die Größe kann immer rechtzeitig angepasst werden, wenn z.B. der Welpe noch wächst, oder der Hund zugenommen hat.
  • Es ist leise, wenn der Hund Marken am Halsband oder Geschirr trägt und damit nachts in der Wohnung läuft.

Brustgeschirre anlassen

Wenn der Hund ein Geschirr trägt, gilt natürlich das Gleiche.

Gerade bei einem Hundegeschirr muss man immer darauf achten, dass es dem Hund auch beim Schlafen im Brustbereich zu eng werden kann. Um einen tiefen Atemzug zu nehmen, weitet sich der Brustkorb des Hundes stark aus.

Dazu sollte ein leichtes, atmungsaktives Material gewählt werden, damit es darunter auch an heißen Tagen immer gut belüftet ist.

In der Nacht bzw. in der Wohnung sollte man dem Hund das Geschirr ausziehen, dann erholt sich das Fell in dieser Zeit und der Hund liegt nicht auf unbequemen Schnallen drauf.

Trägt dein Hund sein Hundehalsband auch drinnen? Schreibe uns in die Kommentare!

 

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Ein Welpe kommt ins Haus – Vorbereitungen

Ein Welpe kommt ins Haus

Es ist soweit: Der kleine Welpe zieht endlich ein!
Bevor der junge Hund zu Hause einzieht müssen einige Dinge vorbereitet werden:

Alles was den Welpen verletzen kann, sollte soweit wie möglich entfernt werden. Das bedeutet: Lose Kabel in Reichweite des Welpen müssen versteckt, scharfe Kanten überdeckt werden.

Treppen kann man mit einem kleinen Gitter sichern. Der Welpe sollte zu Beginn ohnehin so wenig Treppen wie möglich laufen.

Der Zaun des Gartens muss welpensicher gemacht werden, herumliegende Gartengeräte entfernt werden, alles was eine mögliche Verletzungsgefahr für den Junghund darstellt. Auch bei den Pflanzen in Wohnung / Haus & Garten sollte darauf geachtet werden, dass keine für den Hund gefährlichen Sorten dabei sind.

Die Ausstattung

Schon bevor der Welpe einzieht, sollte ein Schlafplatz für ihn bestimmt werden, wohin er sich mal zurückziehen kann und auch ungestört bleibt. Dieser sollte sich dennoch in einem gemeinschaftlichen Raum befinden, damit der Welpe seine Familie nicht zu sehr vermisst. Es ist auch gut, wenn der Boden einfach zu reinigen ist.

Als Welpenschlafplatz eignen sich je nach Geschmack ein Hundekörbchen, Hundekissen oder eine Transportbox. Bei der Auswahl sollte man einplanen, dass der Welpe noch wächst.

Zur Verfügung stehen müssen auch ein Napf für Futter, sowie ein Wassernapf der immer frisch gefüllt wird. Die Näpfe sollten an einem Ort platziert werden, der für den Hund immer zugänglich ist.

Die Ankunft des Welpen

Wenn der Welpe zu Hause ankommt, sollte er am besten angeleint zum ersten Mal durch das neue Zuhause geführt werden.

Er bekommt an der Leine jeden Raum nacheinander präsentiert, als wolle man einem Freund das Haus zeigen. Als Rudelchef bestimmt man vom ersten Tag an Regeln (z.B. ob der Hund auf das Bett oder Sofa darf und dass der Mülleimer kein Futternapf ist).

Der Welpe gewöhnt sich meistens schnell an sein neues Zuhause.

Der Welpe unterwegs

Nach einiger Zeit ist er bereit, die Umwelt zu erkunden und neue Menschen und Hunde in der Umgebung zu treffen. Wenn man viele Hunde trifft und vielleicht sogar eine Welpenspielgruppe mit ihm besucht, kann er sich mit Artgenossen sozialisieren. So entstehen ganz wunderbare Hunde-/Freundschaften.

Welche Erfahrungen macht ihr bei der Eingewöhnung eures Welpen im neuen Zuhause?
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