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Trockenfutter oder Nassfutter?

Trockenfutter oder Nassfutter? - DipthDesign Hundehalsband Shop

Trockenfutter oder Nassfutter für den Hund?

Viele Hundehalter sind von den großen Angebot von verschiedenem Hundefutter überwältigt.
Wenn man auf der Suche nach dem richtigen Futter für seinen Hund ist, kommt man bald zu der Frage: Welches Futter ist denn nun das beste für meinen Hund? Ist Trockenfutter besser als Nassfutter oder ist es doch andersherum?
Man fragt sich, welche Marke nun die beste ist und ob der Hund die Sorte Hühnchen, Lamm oder Fisch bekommen sollte.

Einige Besitzer fragen sich auch, welches Futter ist gesünder – Trockenfutter oder Nassfutter?
Vielen Besitzern reicht es heute nicht mehr, ihre Hund so billig wie möglich am Leben zu erhalten. Hunde sind für uns Freunde, Familienmitglieder und wir möchten, dass sie so lange wie möglich gesund leben.

Gesunde Ernährung ist einer der wichtigsten Faktoren für ein langes Leben.
Wir achten immer mehr auf die eigene Ernährung und wir möchten die gleichen gesundheitlichen Vorteile auch für unsere geliebten Hunde.
Deshalb klären heute, ob Trockenfutter oder Nassfutter für den Hund besser ist und was man am besten tun kann, um den Hund lange gesund zu halten.

Trockenfutter oder Nassfutter – Wo ist der Unterschied?

Der größte Unterschied zwischen Trockenfutter und Nassfutter für den Hund liegt im unterschiedlichen Wassergehalt des Futters. Das Trockenfutter enthält etwa 10-20% Wasser, während Nassfutter bis zu 95% aus Wasser besteht.
Der Feuchtigkeitsanteil hat auch Auswirkungen auf die Haltbarkeit des Futters. Trockenfutter ist darum länger haltbar als Nassfutter.

Nassfutter oder Trockenfutter – Vorteile und Nachteile

Welche Vorteile hat Trockenfutter?
Trockenfutter enthält mehr Energie als die gleiche Menge Nassfutter. Deshalb hat Trockenfutter eine höhere Energiedichte als Nassfutter, das bedeutet der Hund benötigt kleinere Mengen Trockenfutter, um die gleiche Menge Energie zu bekommen.
Für Reisen oder Wandern mit dem Hund ist Trockenfutter daher gut geeignet, weil es ein geringeres Gewicht hat. Weil der Hund kleinere Mengen braucht, kann man die Packungen besser auf Vorrat einkaufen.
Wegen dem hohen Energiegehalt ist es meistens kostengünstiger, den Hund mit Trockenfutter zu füttern. Außerdem produziert eine Ernährung mit Trockenfutter weniger Abfall, denn es müssen keine leeren Dosen entsorgt werden.
Außerdem ist Trockenfutter sauberer in der Handhabung. Wenn der Hund beim Fressen gerne eine Sauerei macht, kann man Reste von Trockenfutter leichter sauber machen. Darüberhinaus riecht Trockenfutter meistens weniger unangenehm als Nassfutter.

Welche Nachteile hat Trockenfutter?
Wenn der Hund ausschließlich mit Nassfutter gefüttert wird, können seine Zähne leiden. Aber viele Hunde haben Probleme mit den Zähnen auch durch eine Fütterung mit Trockenfutter.
Trockenfutter soll durch seine harte Konsistenz, Form der Brocken o.Ä. einen Abrieb des Zahnsteins beim Hund bewirken. Trockenfutter enthält jedoch sehr viel Stärke, die sich um die Zähne des Hundes legt und dort einen Nährboden für Bakterien bildet.
Es stimmt also nicht, dass Trockenfutter gut für die Zähne ist. Man sollte trotzdem auf jeden Fall regelmäßig dem Hund die Zähne putzen, um Zahnprobleme zu vermeiden.

Trockenfutter wird bei der Herstellung auf über 250°C erhitzt und mit Hochdruck behandelt. Dieser Prozess tötet alle Vitamine und Nährstoffe im Trockenfutter ab. Deshalb müssen anschließend künstliche Vitamine aufgesprüht werden.

Es ist für den Körper des Hundes ein zusätzlicher Aufwand, diese künstlichen Vitamine zu verstoffwechseln. Stattdessen lagern sich die Vitamine also in Nieren und Leber ab, das führt bei vielen Hunden, die Trockenfutter bekommen, zu Nierenproblemen.
Einige dieser synthetischen Vitamine sind sehr schädlich und deshalb für den menschlichen Verzehr nicht zugelassen.
Außerdem fehlen unter Umständen wichtige Vitamine, die noch nicht gefunden oder erforscht wurden und daher nicht hinzugegeben werden können.

Ein weiteres Problem bei der Fütterung von Trockenfutter ist der geringe Feuchtigkeitsgehalt. Die natürliche Nahrung des Hundes würde viel mehr Flüssigkeit enthalten und viele Hunde trinken bei der Fütterung mit Trockenfutter zu wenig.
Der ständige Flüssigkeitsmangel belastet zusätzlich die Nieren.

Trockenfutter bleibt doppelt so lange im Verdauungstrakt der Hunde wie Nassfutter. Es kann mehr als 12 Stunden dauern, bis der Hund das Trockenfutter fertig verdaut hat. Deshalb kann das Futter im Darm zu Gärungsprozessen führen, die die Schleimhaut im Darm angreifen.
Die Darmschleimhaut ist dafür zuständig, Nährstoffe und Vitamine aus dem Narungsbrei aufzunehmen. Wenn sie angegriffen ist, wird sie durchlässig für zu große Partikel aus der Nahrung, die das Immunsystem dann angreift. Das führt bei Hunden sehr häufig zu Futtermittelallergien.

Für die Hunde mit Allergien wird aus diesem Grund extra getreidefreies Trockenfutter entwickelt. Viele Hunde die an einer Futtermittelallergie leiden, vertragen dann auch kein hypoallergenes Trockenfutter.

Welche Vorteile hat Nassfutter?
Auch wenn viele Hundehalter lieber Trockenfutter als Nassfutter füttern, mögen Hunde Nassfutter oft lieber. Das liegt vor allem daran, dass Nassfutter besser riecht als Trockenfutter.
Hunde haben mehr Geruchs- als Geschmacksnerven, deswegen ist der Geruch für sie meistens wichtiger als der Geschmack des Hundefutters.

Wegen dem hohen Wassergehalt ist Nassfutter besser für den Flüssigkeitshaushalt des Hundes. Die artgerechte Rohfütterung des Hundes würde etwa den gleichen Wasseranteil enthalten. Daher eignet sich Nassfutter, besonders für Hunde die zu wenig trinken, besser als Trockenfutter.
Für den Hund mit Übergewicht wird häufig Nassfutter empfohlen, da sie davon für die gleiche Menge an Energie größere Mengen fressen können. Also enthält das gleiche Gewicht an Nassfutter weniger Kalorien, dafür mehr Flüssigkeit als Trockenfutter.

Nassfutter für den Hund – Die Nachteile
Nassfutter für den Hund wird in Dosen konserviert und meistens stark erhitzt. Dabei gehen ebenfalls sehr viele Nährstoffe verloren.
Nassfutter enthält Konservierungsstoffe die die Darmflora des Hundes schädigen können. Sogar wenn „ohne Zusatz von Konservierungsstoffen“ auf der Verpackung steht, kann der Hersteller Zutaten verwenden, die bereits mit Konservierungsmitteln behandelt wurden. Das muss man dann nicht nochmal extra draufschreiben.
Deswegen sollte man die Zutatenliste des Nassfutters immer genau betrachten. Fleischabfälle oder billige Füllstoffe wie z.B. Mais oder Weizen sind in vielen Nassfutter-Sorten Hauptbestandteil und das kann beim Hund bei dauerhafter Fütterung Entzündungen auslösen.
Einige Nassfutter enthalten sogar Zucker, damit sie sich länger halten. Diese Inhaltsstoffe sind zum Teil sehr schädlich für den Hund und führen bei vielen Hunden zu Krankheiten.
Diese Krankheiten können verhindert werden, wenn man den Hund mit frischen Lebensmitteln füttert. Dazu ist neben Fleisch, Getreide oder Hülsenfrüchten auch frisches Gemüse für den Hund wichtig, damit der Hund seinen Bedarf an echten Vitaminen decken kann.

Ist Trockenfutter oder Nassfutter gesünder?

Oft hört man, das Trockenfutter oder Nassfutter sei gut für die Hundegesundheit, denn der Hund könne sowohl mit Trockenfutter als auch mit Nassfutter alle lebensnotwendigen Stoffe aufnehmen.
Das bedeutet, das Hundefutter besteht aus Zutaten, die das Überleben des Hundes gerade noch gewährleisten.
Dabei wird meistens die kostengünstigste Kombination an Inhaltsstoffen gewählt, die dem Hunde gerade so zum Überleben reicht. Diese Inhaltsstoffe sind daher oft verschleiert und sehr klein gedruckt.

Auf jeder Hundefutter-Verpackung finden sich großartig wirkende Versprechen für die Gesundheit des Hundes. Das Futter soll z.B. die Zähne, Muskeln, Haut und Fell des Hundes unterstützen und dazu beitragen, ein Gesundheitsmerkmal zu erhalten.
In Wahrheit ist das Hundefutter eine verkochte, chemisch behandelte Masse, die den Hund mit möglichst kostensparenden Zutaten am Leben erhält.
Traurigerweise ist fertiges Hundefutter auch oft viel teurer, als den Hund mit frischen Lebensmitteln zu füttern. Mehr dazu im Beitrag Welches ist das beste Hundefutter?

Mischen von Nassfutter und Trockenfutter

Manche Besitzer möchten gerne sowohl Trockenfutter als auch Nassfutter füttern, also die Futtersorten mischen. Wenn die Entscheidung zwischen Trockenfutter und Nassfutter schwer fällt, kommt vielen Hundehaltern der Gedanke, den Hund einfach mit einer Mischung aus beidem zu füttern.
Grundsätzlich sollte man die verschiedenen Futter-Sorten für den Hund besser nicht vermischen und lieber zu unterschiedlichen Zeiten füttern, weil das Trockenfutter längere Zeit für die Verdauung braucht.
Wegen dem hohen Energiegehalt von Trockenfutter sollte man außerdem auf die Gesamtfuttermenge achten. Beim Wechsel zwischen Nassfutter und Trockenfutter kann es passieren, dass der Hund dann insgesamt zu viel bekommt. Generell bietet das Mischen beider Futtervarianten keine Vorteile für die Gesundheit des Hundes.

Ist Trockenfutter oder Nassfutter gesünder?

Es wird bei Trockenfutter oder Nassfutter oft empfohlen, bei einer Sorte Hundefutter zu bleiben. Das ist sehr gefährlich, weil der Hund so schnell eine einseitige Belastung hat! Besser ist es, die Futter-Sorten und -Marken so oft wie möglich zu wechseln und viele frische Lebensmittel in den Speiseplan des Hundes einzubauen.
Besonders für Hunde mit Magen-Darm-Problemen, oder Hunden mit empfindlichen Mägen die zu Durchfall oder Verstopfung neigen, sind Ballaststoffe und Enzyme in frischem Gemüse wichtig, um den Darm zu regenerieren.
Daher kann man bei einem Hund mit Verdauungsproblemen sowohl mit Trockenfutter als auch Nassfutter meistens keine Besserung erreichen. Die weit verbreiteten Hundefutter-Diäten, welche man beim Tierarzt bekommt, haben daher oft keine oder wenige Erfolge bei der Heilung des Hundes.

Ist Trockenfutter oder Nassfutter besser?

Ob man nun Trockenfutter oder Nassfutter als die bessere Ernährung betrachten möchte, jeder Hund hat einen Anspruch auf eine artgerechte und gesunde Ernährung. Daher sollte der Besitzer das Futter für seinen vierbeinigen Freund weise auswählen.
Bei der Wahl des Hundefutters soll niemand mehr an der falschen Stelle sparen. Tierarztrechnungen für einen kranken Hund kosten sehr viel mehr.
Die Ernährung des Hundes mit frischen Lebensmitteln – egal ob Fleisch oder pflanzliche Proteine – bietet Vorteile für die Gesundheit des Hundes und ist gut für den Geldbeutel.
Genau wie für uns selbst, möchten wir auch für unsere geliebte Hunde ein langes und gesundes Leben. Mehr dazu findest du im Beitrag: Hundefutter selber machen – kochen für den Hund

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