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Warum fressen Hunde Gras?

Warum fressen Hunde Gras?

Warum fressen Hunde Gras? – Haben wir beim Kauf doch nicht richtig hingeschaut und ziehen hier etwa ein Weidetier groß? 😉
Es kann sehr beunruhigend sein, wenn der vierbeinige Freund auf einmal wie die Kuh auf der Weide am grasen ist, darum werden wir in diesem Beitrag alle Möglichkeiten erläutern, warum dein Hund so gerne Gras fressen könnte.

Natürlich bekommt deine Fellnase immer genug Futter, hungrig können sie also nicht sein. Geht es ihnen nicht gut? Fehlt etwas? Oder ist ihnen langweilig?
Selbst Experten sind sich nicht 100-prozentig sicher, warum manche Hunde gerne Gras fressen.
Manchmal fressen Hunde Gras einfach aus Langeweile. Es kann jedoch auch ein Zeichen für etwas ernsteres, wie z.B. einen Nährstoffmangel sein.

Wenn der Hund Gras frisst, hat das normalerweise keine bedeutenden Folgen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass wilde sowie domestizierte Hunde & Katzen gelegentlich Gras fressen. Fast alle Lebewesen haben zu einen kleinen Anteil Pflanzen in ihrer Nahrung.

Warum frisst mein Hund Gras?

Dein Hund kann aus verschiedenen Gründen Gras fressen, und die meisten davon werden nicht viele bis überhaupt keine Probleme verursachen. Trotzdem möchten Hundebesitzer natürlich wissen, woher das Verhalten bei ihrem Liebling kommt.

Sie mögen den Geschmack
Hunde fressen von Natur aus alles, auch den Inhalt des Magens vom erlegten Beutetier. Darin befinden sich Pflanzenteile, Gräser & Beeren, die das erlegte Tier vorher gefressen hat. Daher kommt die Idee, dass Hunde Gras fressen, weil sie den Geschmack lecker finden.

Langeweile
Der wohl wahrscheinlichste Grund für das Gras fressen ist einfach Langeweile. Meist kaut der Hund gerade an Halmen, wenn es ruhig ist und keine Ablenkung gibt.
Um Langeweile vorzubeugen, kann man dem Hund stattdessen Kauspielzeug anbieten, wenn er ohne Spielkameraden im Garten bleiben muss.
Auf jeden Fall sollte man täglich etwas Zeit für einen langen Spaziergang und ein bisschen Training oder „Kopfarbeit“ mit dem Hund einplanen. Das Gras fressen wird weniger, wenn der Hund beschäftigt ist und eine Aufgabe hat.

Nährstoffmangel
Manche Tierärzte glauben, dass Gras fressen ein Zeichen für einen Nährstoffmangel beim Hund ist. In dem Gras sind Chlorophyll, Pflanzennährstoffe und Pflanzenfasern, die viele Ballaststoffe enthalten. Außerdem ist es eine Quelle für Verdauungsenzyme.
Beim Verdacht auf einen Nährstoffmangel sollte der Hund unbedingt dem Tierazt vorgestellt werden. Der Tierarzt kann prüfen, ob ein Ergänzungspräparat oder eine andere Nahrung gegeben werden sollte.
Mit einer faser- und ballaststoffreichen Ernährung könnte ein solcher Mangel ausgeglichenen werden.

Würmer / Parasiten
Das Fressen von Gras beim Hund könnte auch ein Hinweis auf einen Wurmbefall sein. Pflanzenteile und Gras werden auch von anderen Spezies zum Entfernen von Parasiten aus dem Verdauungstrakt eingenommen. Die langen Grashalme wirken wie eine Bürste, mit der die Parasiten „herausgeputzt“ werden können. Jeder Verdacht auf einem Wurmbefall sollte vom Tierarzt abgeklärt werden, um Folgen für die Gesundheit und eine Ansteckung zu vermeiden.

Der Hund erbricht

Es ist bekannt, dass Hunde Gras fressen wenn ihnen schlecht ist und der Hund erbricht, damit es ihm besser geht.
Die Grashalme wickeln sich im Magen um unverdauliche Reste (z.B. Knochen) und manche Experten glauben, dass es auch zur Engiftung dient.
Einige Hunde erbrechen allerdings nicht, nachdem sie das Gras gefressen haben.
Bei einem Verdacht auf ein ernsthaftes Magen-Darm Problem bitte schnell einen Termin beim Tierarzt vereinbaren.

Pestizide & Düngemittel

Während das Gras selbst nicht giftig ist, kann es jedoch mit Pestiziden und Düngemitteln behandelt worden sein, die für den Hund sehr gefährlich sind. Besonders an Blumenbeeten und in fremden Gärten sollte man auf den Hund achten und das Gras fressen ggf. verhindern. Viele dieser Mittel sind hochgiftig, daher können sie auch in geringen Mengen schaden.
Haustierbesitzer und auch die Nachbarn & Freunde können helfen, indem sie nur ungiftige Produkte für den Garten verwenden.

Ein Problem sind auch gedüngte Felder, auf denen sich Bakterien vermehren. Diese stammen aus Tierkadavern und können sich im Gras am Rand und in Pfützen sammeln und vom Hund aufgenommen werden.

An Feldrändern und wenn gerade frisch gedüngt wurde, sollte man also besonders gut aufpassen und dem Hund am Gras fressen bzw. aus Pfützen trinken hindern. Es empfiehlt sich dann auch, die Pfötchen zuhause abzuwaschen.

Ersatz für das Gras fressen

Dieses Gemüse und Obst kann dein Hund bedenkenlos fressen. Bitte achte insbesondere bei Salaten darauf, dass sie frei von Pestiziden (Bio) und gewaschen sind, bevor du sie dem Hund gibst.

Manche Hunde fressen Obst & Gemüse gerne in kleinen Stücken, aber man kann es auch reiben oder pürieren und unter das Futter mischen.

  • Salat
  • Gurke
  • Apfel
  • Kiwi
  • Möhren
  • Sellerie
  • Blumenkohl
  • Broccoli
  • Banane
  • Petersilie

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Warum ist Schokolade für Hunde so gefährlich?

Warum ist Schokolade für Hunde so gefährlich?

Einige werden es bestimmt schon einmal gehört haben: Schokolade ist für Hunde und Katzen giftig!
Aber warum eigentlich und worauf muss ich achten, wenn mein Tier Schokolade gefressen hat?

Warum dürfen Hunde keine Schokolade fressen?

Der Kakao in der Schokolade enthält den Wirkstoff Theobromin. Dieser ist für Menschen unbedenklich, kann bei Hund oder Katze aber schwere Vergiftungen hervorrufen und sogar zum Tod führen. Daher bitte niemals kakaohaltige Produkte füttern!

Schokolade mit viel Kakao (Zart-/Bitter) ist natürlich schlimmer als die Milch-Variante. Es ist also sehr wichtig stets darauf zu achten, dass nichts herum liegt was Hund oder Katze erreichen könnten.

Was tun, wenn mein Hund Schokolade gefressen hat?

Und wenn es doch einmal passiert? Da hat man einmal kurz nicht hingeschaut und der Hund hat sich die Pralinenschachtel vom Wohnzimmertisch gemopst!

Ganz wichtig ist, ungefähr festzustellen wieviel Schokolade das Tier etwa gefressen hat. Außerdem ist der Kakaoanteil zu beachten. Das Tier sollte sofort einen Tierarzt vorgestellt werden! Die Packung (wenn vorhanden) am besten mitbringen, das gibt dem Tierarzt eine bessere Orientierung.

Die beste Vorsorge ist natürlich, immer gut aufzupassen, besonders in der Weihnachtszeit!

Daher alles mit Schokolade lieber schnell selbst auffuttern 😉

In unserem tollen Leckerli-Blogpost findet ihr eine Anleitung, wie ihr super gesunde Leckerlies für den Hund selbst backen könnt!

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Halloween-Leckerli für Hunde DIY Anleitung

Gruselige Kürbis-Knochen für Hunde

Getreidefrei und super lecker!

Ihr braucht:

150g Kürbis

100g Rote Bete für den Gruseleffekt

2 Tassen Kartoffelmehl

3 EL Buttermilch

100g Rinderleber

1EL Pflanzenöl

 

Zubereitung:

Zuerst den Kürbis waschen und in kleine Würfel schneiden.

Die Rote Beete ebenfalls fein würfeln und beides in einen kleinen Topf geben.

 

Die Buttermilch dazu gießen und aufkochen lassen.

Auf kleiner Stufe ca. 5-6 min weiter köcheln.

 

Dann etwas abkühlen lassen und zusammen mit der Leber und dem Öl im Mixer oder mit dem Stab pürieren.

 

 

Nach und nach das Kartoffelmehl dazugeben

und kneten, bis ein dicker Teig entstanden ist.

 

 
    

 

Den Teig mit etwas Mehl bestäuben

und ungefähr 1-1,5 cm dick ausrollen.

 

 

 

Dann können die Knochen ausgestochen werden.

Den Backofen schon mal anmachen.

 

 
   

Die Knochen auf einem Backblech mit Backpapier ausbreiten und bei 180°C 20-30 min backen.

Dann sind sie außen schön knusprig und innen luftig weich.

Nach dem Abkühlen halten sich die Grusel-Knochen in einer Blechdose etwas über eine Woche. Am besten werden sie natürlich sofort verfüttert! 😉

Gesundes für den Hund

In Buttermilch sind viele Vitamine sowie Calcium, Kalium und Phosphat enthalten, die das Zellwachstum bei der Bildung roter Blutzellen unterstützen und die Schleimhäute regenerieren. Kalium ist wichtig für ein gesundes Herz.

Buttermilch enthält auch viel Lecithin, das verbessert die Gedächtnisfunktion.

Kürbis hat einen hohen Gehalt an antioxidativem Beta-Carotin. Das ist wichtig für die Augen und unterstützt die Abwehrkräfte des Körpers.

Der Kürbis ist eigentlich eine Riesenbeere und kann bis zu 100 kg schwer werden.

Rote Bete ist eine der gesündesten Gemüsesorten der Welt. Rote Bete ist reich an Betain, schützt Leber und Galle. Auch die Blätter sind sehr gesund.

Leber wird auch gern bei der BARF verwendet, weil sie viele Nährstoffe in großen Mengen enthält, beispielsweise Zink, Kupfer, Biotin, Eisen, Selen und die lebenswichtigen Vitamine A, B2, B12 und D. Dazu ist Leber fettarm und reich an Protein.

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